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Der arme Junge im Grab (1843)

Brüder Grimm

German Fairy Tales

Ein armer Waisenjunge fristet ein hartes Leben im Haus eines reichen, geizigen Bauern. Ständig wird er geschlagen und muss unter schwierigsten Bedingungen arbeiten. Als ihm ein Habicht zuerst eine Henne und dann eine ganze Schar Küken raubt, die er in seiner Not an einer Schnur zusammengebunden hatte, verschlimmert sich seine Lage dramatisch. Der Junge leidet Hunger und wird immer wieder für angebliche Fehltritte bestraft. Selbst als er mit einer Botschaft zum Richter geschickt wird und aus purer Verzweiflung Trauben isst, zeigt sich seine kindliche Unschuld und Simplizität. Obwohl der Richter dem Bauern rät, den Jungen besser zu behandeln, bleibt sein Los unerhört schwer, und die Angst vor weiterer Misshandlung treibt ihn an den Rand der Verzweiflung.

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